Landschaftsfotografie

Ich habe das Glück in einer Gegend zu leben in der die Landschaftsfotografie besonders viel hergibt. Durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Wiesen, Felder, die Isar und einer Reihe Seen und Weiher vor der Haustür, habe ich es ziemlich einfach schöne Motive zu finden.

Für die Landschaftsfotografie muss man nicht unbedingt eine spezielle Technik einsetzen, allerdings sind Weitwinkel, verschiedene Filter und Graufilter für die Langzeitbelichtung von Vorteil.

Speziell im Sommer oder bei starker Lichteinstrahlung, sollte man sich für die Landschaftsfotografie Zeiten aussuchen, in denen die Sonne nicht so direkt scheint.
Deshalb ist an dem alten Fotografenspruch „zwischen eins und drei, da hat der Fotograf frei.“ auch etwas dran. Besonders geeignet sind zum einen der frühe Morgen sowie ab Nachmittag bis in den Abend. Gerade in den Sommermonaten, wenn die Sonne langsam versinkt, finden sich sehr schöne Lichtstimmungen. Und danach bei Nachteinbruch die sog. „Blaue Stunde“, während der sich der Himmel in einem besonderen blau zeigt.

Objektiv-Filtervorsätze

Was früher Linsenvorsätze wie z. B. Pol- oder Verlaufsfilter für Objektive übernommen haben, wird heute als Voreinstellung von den Kameras als Filtereinstellungen oder Szenen (je nach Hersteller) mitgebracht. Die elektronische Verarbeitung ist dabei sehr exakt und die Resultate entsprechend. Es spricht auch nichts dagegen, diese Hilfsmittel einzusetzen.
Dennoch macht es Sinn, auf analoge Filter und manuelle Einstellungen zurückzugreifen, da man nur so die volle visuelle Vorabkontrolle über das Bild hat, bevor man den Auslöser drückt. Dennoch gebe ich zu, dass auch ich mich meistens (mit Ausnahme der Langzeitbelichtung) auf die elektronischen Filter verlasse.

Langzeitbelichtung mit ND-Filtern

Ganz besondere Resultate kann man mit der Langzeitbelichtung erreichen. Sie eignet sich vor allem bei fließenden Gewässern oder aber auch bei Stadtaufnahmen um etwa Passanten und Autos unsichtbar zu machen.
Bei fließenden Gewässern erreicht man eine glatte Wasseroberfläche, bei einem Wasserfall sieht dieser sehr dicht und weich aus,

Wichtig! Der gerade Horizont

Bei jeder Landschaftsaufnahme ist es wichtig darauf zu achten, dass das Endbild einen geraden Horizont hat. Ein See beispielsweise, der nach einer Seite hängt würde nicht nur (theoretisch) auslaufen, er sieht vor allem unnatürlich aus. In der Bildbearbeitung oder bereits bei der RAW-Entwicklung lassen sich Schiefstellungen aber sehr leicht korrigieren.

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